Was wäre wenn? What If ? Niemand schaut später auf sein Leben zurück und erinnert sich an die Nächte, in denen er viel geschlafen hat.
Veröffentlicht auf 19. Juli 2017
Was wäre, wenn…
Ich sitze auf meinem Balkon, eine Zigarette in der Hand, und schaue auf die Straßen. Ich frage mich: Was wäre, wenn?
Ich lebe mein Leben in einer bestimmten Struktur, in Anpassung an die Gesellschaft.
Aber was wäre, wenn ich alles umstrukturiere?
Was wäre, wenn ich die Menschen anders sehe?
Was wäre, wenn ich es einfach mache?
Ich beobachte die Menschen von oben.
Sie gehen einkaufen, folgen der Norm – aber was wäre, wenn sie auf der Straße einfach zeigen würden, wer sie wirklich sind?
Was wäre, wenn Fantasie ausgelebt wird, statt unterdrückt?
Anpassen, der Norm entsprechend – und trotzdem aus der Masse herausstechen.
Aber was wäre, wenn ich mich einfach mitten auf die Straße setze?
Wenn ich jedem „Hallo“ sage?
Würden sie mich verrückt nennen? Rebellisch?
Mit „Was wäre, wenn…“ sind alle Türen offen.
Egal, wie man sich entscheidet – es ist richtig.
Wir leben im 21. Jahrhundert, wo fast alles toleriert wird.
Also warum nicht experimentieren?
Was wäre, wenn ich heute einfach Menschen zusammenrufe und sie alle umarme?
Würde es zu offen wirken – oder vielleicht sogar helfen?
Was wäre, wenn ich kleine Dinge bastle und sie verschenke?
Würden sie denken, ich will etwas – oder würden sie sich einfach freuen?
Was wäre, wenn ich mich traue, einfach nett zu sein, so wie ich bin?
Wäre das ein Anfang – oder würden Zweifel kommen?
Was wäre, wenn ich nackig draußen herumlaufe oder um Hilfe bitte?
Wäre ich eine gestörte Persönlichkeit – oder ein Mensch, der seine Freiheit lebt?
Was, wenn alles tausendfach zurückkommt?
Die Denkweise „Was wäre, wenn…“ ist faszinierend.
Die meisten Menschen wagen es nicht und erfahren es nie.
Ich jedoch bekomme es tausendfach zurück – und spüre, was Herzlichkeit wirklich bedeutet.
Wie lange kann man so etwas durchhalten?
Lachen. Wir sind hier, um zu leben, zu bauen, zu lieben, um Gemeinschaft zu finden.
Wir sind ein Team, eine Familie – die stärkt, unterstützt und hält.
Und doch, im 21. Jahrhundert, scheinen wir nicht so denken zu dürfen.
Warum? Gesetze, Normen, Zwiespältigkeit der Menschen – sie erlauben es uns nicht.
Aber was wäre, wenn?
P.S.
Ich habe beobachtet: Kinder und betrunkene Menschen tun oft, was sie wollen.
Sie zeigen Herzlichkeit zu denen, die sie lieben, und auch klar, wenn jemand nicht nett ist.
Sie lernen schnell neue Leute kennen, haben Spaß – sie handeln instinktiv wie kleine Kinder.
Unsere moderne Toleranz zwingt uns jedoch, uns anzupassen.
Wir dürfen uns nicht einfach auf die Straße setzen – weil es ein „Bild von uns“ vermittelt, das nicht sein sollte.
Ja, es ist Quatsch – und doch ist es so.
Ich hatte einige freie Tage und bemerkt: Spontanität, ein bisschen Alkohol, öffnen einen.
Man wird offener, freundlicher, ausgeglichener – anders als im normalen Alltag.
Alkohol ist dabei nicht nötig – es geht um Mut, Lockerheit, sich selbst zu erlauben, anders zu sein.
Wir führen alle ein langweiliges Leben, wenn wir uns zu sehr anpassen.
Es tut gut, ein anderes Ich zu erleben – ohne Verrücktheit, aber mit Freiheit, ohne Vorurteile anderen eine Chance zu geben.
Ja, es sind Phasen.
Aber man darf sich selbst nicht vergessen.
Man muss wissen, wer man ist, was man will, was man braucht – und trotzdem seinen Platz in der Welt finden.
Genieße den Moment, bevor er zur Erinnerung wird.
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