Glück ist kein Ziel, sondern eine Art zu reisen.
Veröffentlicht auf 6. April 2026
Es wird mal wieder Zeit, dass ich mich hier verewige – nach all den Jahren, nach all den Momenten, die ich festgehalten oder auch nur in meinem Herzen getragen habe. Manchmal fühlt sich das Leben leise an, manchmal laut, aber immer intensiv. Meine Tochter wird nächstes Jahr die Schule abschließen, und plötzlich wird mir klar: die Zeit rast. Sie wird erwachsen, beginnt ihren eigenen Weg zu gehen, und ich kann nur hoffen, dass sie glücklich sein wird, dass sie mutig ist und dass sie all das findet, was sie wirklich liebt. Ich bin so unendlich stolz auf sie.
Es gibt Momente, da sitze ich da, trinke meinen Kaffee und fühle eine Mischung aus Ruhe und Sehnsucht. Gedanken wirbeln durch meinen Kopf, Erinnerungen, Hoffnungen, kleine Ängste. Ich will sie festhalten, aufschreiben, doch Worte reichen nie aus. Ich verschiebe es, denke: „Morgen, da habe ich mehr Zeit.“ Aber manchmal ist morgen zu spät.
Mit 40 Jahren denkt man viel nach. Ich frage mich: Wo geht mein Leben hin? Was ist echt? Was erfüllt mich wirklich? Ich habe gelernt, dass wahres Glück selten ist – es ist wie eine Nadel im Heuhaufen. Aber ich will nicht aufgeben. Ich will es suchen, spüren, finden. Ich glaube daran, dass jeder von uns dieses Glück ein- oder zweimal im Leben spüren kann – und ich werde nicht aufhören, danach zu greifen.
Inmitten all der Fragen und Unsicherheiten gibt es die kleinen Momente, die mich atmen lassen:
- Die Sonne, die durch mein Fenster fällt und meine Haut wärmt
- Das Lachen meiner Tochter, das alles andere übertönt
- Ein gutes Buch, das mich in eine andere Welt trägt
- Musik, die mein Herz berührt
- Eine Tasse Kaffee, die mich wach und lebendig fühlen lässt
Es sind diese winzigen Augenblicke, die das Leben lebenswert machen – die das Herz wärmen und die Seele beruhigen.
Ich habe auch dunkle Tage erlebt. Tage, an denen alles schwer schien, an denen ich Angst hatte, an denen ich dachte, ich schaffe es nicht. Doch ich bin hier, ich kämpfe weiter. Ich bin gewachsen, habe gelernt, bin stärker geworden. Jeder Schmerz, jede Träne hat mir gezeigt, dass ich immer wieder aufstehen kann.
Trotz allem liebe ich mein Leben. Ich liebe es, wie es ist, mit seinen Höhen und Tiefen. Ich liebe meine Tochter, die Menschen, die mich begleiten, und die Momente, die uns verbinden. Ich bin dankbar – für die Liebe, für die kleinen Freuden, für jede Umarmung, jedes Lachen, jedes Wort, das mein Herz berührt.
Liebe Leser, genießt das Leben. Haltet die kleinen Momente fest, liebt die Menschen um euch herum, habt Mut, eure Träume zu verfolgen, und lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen. Denn am Ende sind es nicht die großen Pläne, die zählen, sondern die Augenblicke, die uns wirklich fühlen lassen: „Ich lebe, ich liebe, ich bin hier.“ 🌸
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