unbekannt und doch bekannt

So, meine Lieben, nun möchte ich mal etwas über meine Bekannten – oder eher Unbekannten – schreiben. Hm, es gäbe so einiges, aber ich versuche, freundlich zu bleiben.

Gestern rief mich eine Bekannte an – eine echte Freundin, eine Person, mit der ich durch dick und dünn gehe. Sie ist wirklich eine Freundin ♥♥♥. Sie nimmt mich so, wie ich bin: mit Ecken und Kanten, mit Macken und allem, was dazugehört.

Doch es gibt auch die andere Seite – Menschen, die glauben, sie würden mich kennen. Das ist nicht der Fall. Ich meine damit meinen NRW-Freund. Er gibt sich wirklich Mühe, mich zu verstehen, aber ich lasse es oft nicht zu. Wie gesagt, es gibt nur zwei Menschen, die mich wirklich kennen – mit allem, was dazugehört.

Sogar Leute, die mich eigentlich besser kennen sollten, wie manche Bekannte, kennen mich nicht wirklich – und das hat seine Gründe. Ich finde es immer interessant, wie Menschen auf das, was ich schreibe, reagieren. Daran merke ich jedes Mal, dass mich die wenigsten wirklich verstehen.

Meine Mutter hat früher schon viel von mir gelesen und fand es oft wahnsinnig. Sie konnte kaum verstehen, wie ein Mädchen, das sich für vieles kaum interessiert, so schreiben kann. Ich habe ihr damals erklärt: Jeder Mensch ist anders. Oder vielleicht Kinder ;) Ich selbst bin ein Kind – oder nun eine Frau –, die nur hier lebt und sich auf das konzentriert, was in ihrem Umfeld wichtig ist.

Ich habe Mitgefühl, aber ganz ehrlich: Wenn mir etwas passiert, interessiert es nicht die Welt, sondern nur mein direktes Umfeld. Dazu gehören nur zwei oder drei Personen, die wirklich mitbekommen, was passiert. Die anderen interessieren mich kaum.

Es gibt Menschen, die sich etwas vormachen, es gibt Menschen, die nicht sie selbst sind, und es gibt Menschen, die das Leben noch nicht wirklich verstanden haben. Ich hingegen bin einfach ich selbst. Ich mache niemandem etwas vor.

Mein Schwachpunkt? Ich möchte immer helfen – und merke dann oft, dass ich dafür in den Arsch getreten werde. Von Menschen, denen ich nur Gutes wollte.

Doch jetzt konzentriere ich mich auf das, was zählt: für mich und mein Baby da zu sein, für meine Brüder und meine Mutter. Mehr will ich in meinem Leben nicht. Ich habe verstanden, dass es Menschen gibt, die nicht mit mir klarkommen, weil sie Neid empfinden und daraus Hass entsteht. Und das will ich nicht mehr. Menschen, die einen runterziehen, haben keinen Platz in meinem Leben.

Ich bin ein fröhlicher Mensch. Ich liebe meine Arbeit, mein Leben und die Menschen, die mich lieben. Und ja, ich schätze auch die vielen Bekannten, die ich habe – all die 1000 kleinen Kontakte, die das Leben bunter machen.

 

http://freidenker81.files.wordpress.com/2010/02/freunde.jpg 

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