Die schöne Gesellschaft

Meine Meinung zur Gesellschaft

Soll ich euch mal etwas sagen? Ich finde unsere Gesellschaft zum Kotzen. Warum? Weil man macht, was man will – und egal, was es ist, es ist immer falsch. Gesellschaft, Normen, Gesetze, Regeln… das ist zum Lachen. Wo sind die echten Gesetze? Seht euch nur Gutenberg an – da sieht man, dass sich manche Dinge ändern müssen.

Ich finde gut, dass er zurückgetreten ist, es musste sein. Gleichzeitig finde ich das, was in Libyen passiert, schrecklich. Und jetzt mischen sich noch Amerika und andere Länder ein. Wisst ihr, was das bedeuten kann? Krieg. Wenn diese Länder kein Öl mehr bekommen, kann das gefährlich werden. Wir in Deutschland haben Glück, hoffen wir mal, dass wir unser Öl von Russland bekommen – aber andere Länder? Da kann es heftig werden.

Ich glaube, Deutschland sollte zuerst bei sich selbst anfangen. Wir haben den Respekt vor Essen, vor unserem Status, vor dem Leben selbst verloren. Die Mehrheit kümmert sich nicht einmal darum, was anderswo auf der Welt passiert. Schon traurig. Wir haben hier Gesetze, Regeln, die wir befolgen sollen – na super. Wir sollen ehrlich sein? Aber dann werden wir verurteilt. Viele Deutsche sind leider sehr beschränkt.

Alleine die Themen, über die sich Menschen hier unterhalten, lassen mich verzweifeln. Frauen in meinem Alter reden über Schminke und Schuhe. Ernsthafte Probleme? Was ist ernsthaft? In Libyen verhungern Menschen, Kinder verteidigen ihre Eltern und werden angeschossen – und hier diskutieren manche, weil ihr Freund nicht macht, was sie wollen. Lächerlich.

Wir sollten als Gesellschaft zusammenhalten. Und wer hält zusammen? Die Menschen in Libyen. Sie kämpfen um ihr Leben, um Freiheit. Die Meinungsfreiheit, die wir haben, wird hier oft zum Nachteil. Ehrlich sein? Das kann einen Tritt einbringen. Man muss lügen, um Stress zu vermeiden oder weiterzukommen. Respekt? Ja, den sehe ich bei Menschen, die um ihr Leben kämpfen, die Religionen respektieren, die ihre Eltern ehren.

Und wir hier? Viele können nicht einmal „Danke“ sagen. Sie behandeln ihre Eltern schlecht, denken nur an sich, leben egoistisch. Respekt vor den wichtigen Dingen? Fehlanzeige. Kein Wunder, dass es Kriege gibt, Amokläufe und so vieles mehr. Menschen, die sich nicht anpassen, bekommen oft keine Chance, werden gemobbt, krank oder unterdrückt – einfach, weil sie ehrlich sind.

Wir hier in Deutschland wissen oft nicht, was Leben bedeutet. Wir sollten anfangen, das zu schätzen, was wir haben: Brot, Wasser, ein Dach über dem Kopf. Wir sollten aufhören, nur über Status, Autos oder Konsum nachzudenken. Wir sollten zueinander stehen, zuhören, sehen und verstehen – nicht immer nur ICH, ICH, ICH.

Wir sind doch eine Gemeinschaft, oder nicht? Es heißt doch „Gesellschaft“. Und ich bin froh, dass ich nicht über Schminke oder Männerprobleme reden muss – das ist in Anbetracht echter Probleme ein Witz.

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