Zeitpunkt
Veröffentlicht auf 14. Oktober 2013
Ich bin heute die Straße entlanggelaufen.
Habe beobachtet. Habe gesehen. Habe gespürt – und fühlte mich gut.
Die Bäume mit ihren unzähligen Blättern,
jeder Ast ein Farbenspiel, das sich im Wind wiegt.
Ich kam an einem Park vorbei.
Die Tiere – frei, unbeschwert, herzlich.
Ich blieb stehen, schaute, atmete – und fühlte mich gut.
Weiter die Straße entlang.
Alte Häuser, neue Häuser, jede Fassade erzählt eine Geschichte.
Jeder Schritt öffnet meine Augen ein Stück mehr – und ich fühlte mich gut.
Doch als ich nach Hause kam, verließ mich dieses leichte Glück.
Ein Schatten lag auf meinen Gedanken.
Da wurde mir klar: Es muss sich etwas ändern.
Nicht draußen. Nicht in der Welt.
In mir.
Jetzt.
Und plötzlich spürte ich es – einen Funken Hoffnung.
Ein leises Flüstern, dass Veränderung möglich ist.
Dass jeder kleine Schritt, den ich wage, mich näher zu mir selbst bringt.
Dass es gut wird, wenn ich nur den Mut habe, zu handeln.
Und mit diesem Gedanken atmete ich tief ein, fühlte die Wärme der Sonne auf meiner Haut
– und wusste: Es beginnt gerade erst.

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