Wir halten uns doch nur so sehr an Erinnerungen fest, weil sie sich nicht verändern, während die Menschen längst nicht mehr die selben sind!
Veröffentlicht auf 10. Oktober 2013
Ich überlege schon seit Tagen, was ich schreiben soll. Eigentlich wollte ich einfach nur loswerden, was mich bewegt.
Es gibt Menschen, die glauben, sie seien allein, unverstanden. Sie distanzieren sich von Dingen, die ihnen vielleicht guttun würden. Ich verstehe das – und doch frage ich mich: Was, wenn sie sich täuschen?
Auch ich fühle mich manchmal allein. Obwohl ich dachte, gewisse Menschen verstehen mich, ist es oft anders. Vielleicht erwarten wir einfach zu viel.
Ich glaube: Man sollte kämpfen – für das, was man liebt, für das, was man wirklich will. Es geht nicht ums Hinterherrennen, sondern darum, Menschen zu akzeptieren – so wie sie sind.
Ich zeige meine Gefühle. Ich helfe, wenn ich kann. Ohne Vorwürfe, ohne Bedingungen. Aber oft ist das nicht möglich.
Ich wohne wieder in meiner Heimatstadt. Damals dachte ich, ich hätte eine Freundin gewonnen. Doch sie hat mir etwas vorgemacht. Ich vertraute, wurde enttäuscht, und habe geschwiegen in der Hoffnung, dass es besser wird.
Nun akzeptiere ich: Manche Menschen wollen einfach nicht. Vielleicht sollte man Einzelgänger sein. Ich bin einer. Ich gehe meinen Weg, alleine, mit Familie, die ich schützen will. Ich habe alles hinter mir gelassen – gelöscht, entsorgt, einen Haken dran gemacht.
Eifersucht, Neid, Spiele – darauf verzichte ich. Ich halte mich fern, sehe die Dinge neutral, lasse nichts mehr an mich heran. Ich gönne es allen, die ehrlich miteinander umgehen, Freude teilen, Wege gemeinsam gehen – ohne Lügen, ohne Beleidigungen.
Und dann bist da du. Ich dachte, wir hätten dieses Band. Du links, ich rechts. Ich dachte an uns. An das Lachen auf der Couch, das Teilen von Freude, das Füreinander-da-sein. Ich dachte, wir gegen die Welt. Doch manchmal reicht es nicht, egal wie sehr man es will.
Ich habe gelernt: Nicht alles, was man liebt, bleibt. Nicht alle Menschen bleiben. Aber ich bleibe – bei mir selbst, bei meiner Freiheit, bei dem, was ich wirklich will.
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