Veränderungen - manchmal tun sie anfangs weh.

Veröffentlicht auf 17. Mai 2013

Manchmal muss man etwas im Leben verändern, um vorwärts zu kommen und nicht stehen zu bleiben. Und oftmals ist man an einem Punkt, an dem man einfach merkt, dass sich jetzt entweder etwas ändert oder man ewig auf der Stelle stehen bleiben wird.

Ich würde nicht behaupten, mir geht es momentan zu 100% super gut, aber was bringt es uns schon, dauernd nur rum zu heulen. Dauernd nur sagen: Ja, ich werde dies oder jenes ändern. Wie viele reden einfach nur, und machen nie etwas. 
Auch ich habe das in vielerlei Hinsicht immer wieder getan, bin in Selbstmitleid versunken, habe gesagt „klar, ich änder das, was mich kaputt macht, ehrlich“. Getan habe ich es nie. Man fühlt sich in diesen Momenten immer einsam, man hat zwar Bekannte, aber in diesem einen Moment, wenn man sich am Ende fühlt, wenn alles nicht machbar vorkommt, ist man allein. Oder man will allein sein? Doch irgendwann kam dieser eine Moment, in dem ich mir sagte: Du hast ein Kind, du hast Verantwortung, du kannst dich einfach nicht so hängen lassen. Und dann habe ich begonnen, Dinge zu ändern. Habe mich von diversen Menschen, die ich auch eigentlich teilweise noch gar nicht soo lange kannte, distanziert. Habe begonnen, die bestehenden Probleme anzugehen. Man kann nicht alles mit einmal schaffen, aber man kann, wenn man denn wirklich will, alles schaffen.
Ich habe meine Ausbildung, es ist nicht einfach, mein Kind ist unter der Woche bei meinen Eltern, ich bin während meiner Praxisphasen auch bei meinen Eltern. Es ist täglich ein Spagat zwischen so vielen Dingen, um es halbwegs erträglich zu haben. Aber es geht nun mal nicht anders, wenn ich nicht abrutschen will, wenn ich nicht dort enden möchte, wo sich so manch einer befindet. 
Ich habe auch aufgehört, mich von anderen beeinflussen zu lassen, vielleicht ist beeinflussen das falsche Wort, da manche Menschen einfach die Gabe haben, Dinge einzureden, die man eben am Ende glaubt. Oder die einem so lange versuchen, weis zu machen, man ist an etwas Schuld, dass man Zweifel an sich selbst bekommt. Andere wiederum haben die Gabe, alles so zu ihren Gunsten zu drehen, dass man prinzipiell bei bestimmten Personen als die Dumme dasteht. (Eila weiß, wen ich meine - und für so manches entschuldige ich mich hier nochmal, aber wir haben es ja geklärt, zum Glück!) Und genau bei solchen Situationen sage ich mir: Macht doch. Ich weiß, wie es war oder ist, und die richtigen Leute wissen, wem sie Glauben schenken können und wem nicht. 
Man darf freilich nicht erwarten, Veränderungen herbeizaubern zu können. Man braucht Zeit. Ich habe zwei Jahre gebraucht, um sagen zu können: Ich bin auf dem richtigen Weg, ich blicke nicht mehr zurück, man kann die Vergangenheit eh nicht mehr ändern. Aber man kann daraus lernen, es besser machen, Rückschläge einstecken, trotzdem wieder aufstehen, weiter machen. Alles geht weiter im Leben, die Zeit bleibt nicht stehen, wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es, dass man leben muss, aus allem irgendwie das Positive heraus filtern muss, um nicht kaputt zu gehen. Um wirklich etwas vom Leben zu haben, die Zeit ist viel zu kostbar, um sich mit unnützen Dingen selbst zu belasten!

von S.W.W

Geschrieben von in the end of the world

Veröffentlicht in #Freunde

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E
Hallo meine Gute :)<br /> <br /> ja ja die Veränderungen nehmen seinen lauf. Viele Sachen kann man beeinflussen aber den weg denn man geht, ist nicht ohne Grund. Wir haben uns dazu entschlossen, so einen Weg zu gehen dazu gehören<br /> die Erfahrungen.Egal ob gut oder nicht gut. Weißt du, wir alle befinden uns in einem Kreislauf, in einer Selbsterfindungsphase... immer und immer wieder. Wir lernen NIE aus und machen sogar<br /> manchmal doppelte Fehler die man nie wieder machen wollten...aber nicht ohne Grund. Wir wachsen, werden größer, selbstbewusster, stecken mehr ein, Realisieren, analysieren, beobachten und Handeln.<br /> Manchmal ist es gut und machmal könnte man sich selber eine Scheuern. Aber das ist unser LEBEN. Das du jetzt die Erkenntnis hast, Erwartung zu übernehmen und dich zu motivieren wegen dein Kind, ist<br /> sehr schön!!! Weißt du egal, in welcher Phase wir stecken... es gibt immer mal Rückschläge aber dann sehen wir nach vorne und lächeln, machen das beste aus der Situation und laufen weiter. Das<br /> gehört alles dazu. Momentan fühle ich mich auch in einer Spirale aber ich weiß, ich komm wieder raus.<br /> <br /> Und Freunde, Bekanntschaften hat man nur sehr sehr selten. Man kann nur sich selber Vertrauen und lieben lernen.<br /> Kussi Hase und ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit deinem Kind. :)
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