Freunde, die ich nicht habe!

Veröffentlicht auf 27. November 2012

Wisst ihr etwas, was wahrscheinlich nicht viele über mich wissen? Ich habe keine Freunde. Manchmal macht mich das traurig, und ja, ich heule deswegen meinen Mann voll – aber das ist die Realität. Ich merke oft, dass ich alleine bin. Nicht in meinem Denken oder Handeln, sondern als Mensch. Als Mensch, der manchmal einfach eine Ablenkung braucht, ein Lächeln, ein Gespräch, eine kleine Auszeit aus dem Alltag.

Ich könnte mit einer Freundin Kaffee trinken gehen oder am Wochenende in die Diskothek. Aber ehrlich gesagt – das bin nicht ich. Viele Gespräche über Schminke oder Typen langweilen mich. Ich schminke nur meine Augen, das reicht. Über Probleme reden? Ich sehe vieles anders – die Sorgen, die andere haben, sind für mich keine wirklichen Probleme.

Oft weiß ich selbst nicht, was ich will. Einerseits wünschte ich mir, einfach „normal“ zu sein, wie die anderen. Andererseits denke ich: Was soll's – ich habe meine Familie, mein Zuhause, mein Leben.

Was mir wirklich fehlt, ist mein Gleichgewicht. Ein Hobby, das mich erfüllt, etwas, das mich fordert, aber nicht überfordert. Etwas, das mich mit mir selbst verbindet. Ich verliere oft schnell das Interesse, aber ich weiß auch: Das ist okay. Ich lerne, mich selbst zu verstehen, mich selbst zu akzeptieren.

Vielleicht ist das die Freiheit, die ich suche – nicht draußen, nicht bei anderen Menschen, sondern in mir selbst. Frieden mit mir selbst, Zufriedenheit in meiner eigenen Welt. Ich habe meine Familie, die mich liebt, und das ist mein Anker.

Also ja, ich bin alleine – aber ich bin nicht verloren. Ich lerne, mein Gleichgewicht zu finden, meine eigenen Wege zu gehen, auch wenn sie anders sind als die der anderen. Und vielleicht ist genau das meine Stärke: Ich kann ich selbst sein, mit allem, was dazugehört.

Schlaft gut und denkt daran: Manchmal ist es in Ordnung, alleine zu sein, solange man zu sich selbst zurückfindet.

Geschrieben von in the end of the world

Veröffentlicht in #Tagebuch

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E
Da gibt es gerade eine Person die ich meinen Kopf habe…Dazu muss ich nur sagen, ich finde es traurig, wenn man immer noch auf demselben stand ist wie vor 1-2 Jahren. Menschen die sich nichts<br /> getrauen aber dafür viel reden. Menschen die Angst haben ihre Illusion zu verwirklichen. Menschen die einfach nur in den Alltag rein leben als ob nie was passiert wäre. Die Person, weiß wenn ich<br /> meine. Und ich will hier auch niemanden angreifen aber wie kann man sich damit vereinbaren? Oder wie kann man das Leben so akzeptieren? Wenn nicht wirklich was verändert wird. Außer vielleicht ein<br /> paar Besserungen wie die Gewalt in den Griff zu bekommen? Und die Depressionen nach hinten anstellen um so zu tun als sei alles wieder okay? Wie kann man sich so was vormachen? Werde ich wohl nie<br /> verstehen aber so sind die Menschen. Ja keine Risiken auf sich nehmen und alles schön reden. Obwohl man was anderes will. Bei manchen könnte man meinen, sie seien stark dennoch sind sie mehr wie<br /> schwach. Weißt du…. Wenn ich mir das alles so recht überlege, bin ich echt froh, mein Leben zu haben und zu meistern. Du hast die Andeutung gemacht, das dein Leben spannenter wäre, wie manch<br /> anderes Leben. Doch da muss ich dich enttäuschen. Wie kommst du auf sowas? Das Leben ist ein Schauspiel. Eine riesen Bühne mit vielen Zuschauern. Klar, gibt es Menschen die sich freuen wenn man an<br /> einer Mission schneidert aber es gibt auch Leute, die versuchen alles daran, zu gewinnen. Versuche doch auch mal zu gewinnen. Und sehe nicht immer die Leute, die sich freuen wenn was schief geht.<br /> Die sind mir schon lange egal aber auch nur, weil ich weiß, dass ich niemanden etwas beweisen muss. Denn ich kann leben. Auch ohne Zuschauer. Dein Leben ist nicht nur interessant weil du<br /> Depressionen hast sondern weil du schlau bist und gute Ansichten hast. Allerdings für die meisten Menschen zu kompliziert. Das soll aber nicht heißen, dass du dich denen anpassen sollst im<br /> gegenteil.Bleib wie du bist und versuch mit deiner Meinung und Auftreten mit dir selber im Klaren zu kommen, denn das bist du. Wie gesagt, sehe es nicht als angriff es ist einfach meine Meinung,<br /> dir gegenüber.
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E
So zu Thema Freundschaften kann ich dir nur recht geben.<br /> Ich habe sehr viele Bekanntschaften und dennoch bin ich alleine. Sicherlich gäbe es da 1 oder 2 Personen die mir helfen würden in manchen Sachen doch dies werde ich nicht in Anspruch nehmen. Vieles<br /> schaffe ich alleine und bin auch zu Stolz um andere zu bitten mir bei irgendwas zu helfen. Ich habe schon früh gelernt, alleine zu kämpfen um Sachen zu erreichen. Und ich bin froh, so einen Weg<br /> gegangen zu sein. Sonst wäre ich nicht ich. Obwohl ich muss mich korrigieren. Ich bin ja Friseurin und habe aus dem Grund schon einigen die Haare gemacht. Doch als ich meine Extension rein machen<br /> wollte und ich nachfragte, wurde ich immer nur aufgehoben und verschoben bis es mir meine Nachbarin rein gemacht hatte. Das hat mich gut getroffen. In der Hinsicht muss ich mich noch ändern.<br /> Genauso wie, ich brauchte mal ein Handy, ein Kumpel meinte, er schaut mal was er machen kann, bis heute keine Reaktion mehr darüber. Das sind Sachen die mich sehr geärgert haben, da ich immer alles<br /> für andere gemacht habe. Aber damit ist nun gut. Man kann sich eben nur auf sich selber verlassen.
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S
Der Freund was ist ein Freund, er ist da wenn man ihn braucht und wirklich wahre Freunde gibt es nicht, oder eher weniger, kann man auf jeden an der Hand abzählen. Es sind Bekannte die man in<br /> massen hat!<br /> Wichtig, wichtig ist ein starkes selbst um die Strapazen des Alltags zu meistern.<br /> <br /> Leider hat sich unsere Gesellschaft verändert, und es gibt viel zu viele Menschen die nur ein großes Maul haben und nicht mit Herz handeln. Ich hasse es wenn Menschen einen zwanghaften drang haben<br /> und nur oberflächlich sind, da kann ich drauf verzichten.<br /> Und geh allein trinken und feiern :-)!<br /> <br /> Aber ich verstehe was du meinst, ich bin seit einer gewissen Zeit hier gebunden und kann nicht mehr so wie ich früher konnte. Kein Berg mehr erklimmen nicht mehr aus einem Flugzeug springen,<br /> einfach mal die Freiheit des Lebens genießen dies vermiss ich auch, ... träum ... .<br /> <br /> Gruß<br /> Es ist meist die Umgebung die einen einschränkt das vertraute fehlt einfach. Mann kann aber will doch nicht!
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