Don''t cry, say fuck you and smile.© S.W
Veröffentlicht auf 15. Mai 2012
Irgendwie geht es mir auf den Keks, dass ich mir stets und ständig über die banalsten Dinge den Kopf zerbreche, die eigentlich nicht mal einen Gedanken wert wären. Dennoch tu ich es, obwohl ich mir es sooooo oft vornehme, es zu lassen.
Die letzten Monate ging es so gesehen auch nur bergauf bei mir, mit ein paar Rückschlägen, aber die hat wohl jeder mal, sonst wäre es nicht das Leben. Ich habe nun meinen Ausbildungsvertrag und ab September geht es wieder los. Ich gehe da mit gemischten Gefühlen ran: auf der einen Seite freue ich mich wahnsinnig doll, wieder durchzustarten, und weiß auch, dass ich es mit links meistern kann, auf der anderen Seite die Zweifel, ob ich das alles mit Kind unter einen Hut bringe. Ob eben überhaupt alles die richtige Entscheidung war, jedoch hat mir meine Familie die 100%-ige Unterstützung zugesagt, besser kann man es doch eigentlich kaum haben, oder? Gibt schließlich auch junge Mütter, die gar niemanden haben, weder dort wo sie wohnen, noch irgendwo anders.
Auch so habe ich mich, glaube ich, etwas zum positiven geändert und bin auf dem Weg, wieder so zu werden, wie ich es die ganze Zeit immer vorhatte. Ich akzeptiere mich nun, wie ich bin, und irgendwie habe ich dadurch anscheinend wirklich auch eine andere Ausstrahlung auf andere Leute. Ich kann wieder lachen, mache mir, wenn ich unterwegs bin keine Platte mehr, was andere von mir denken könnten, wenn mich mal wieder jemand dumm anmachen will oder sowas, dann ignoriere ich es. Was soll man auch anderes tun, sich jedes Mal auf so ein Niveau herablassen? Nein danke, dafür ist mein Leben zu kurz, als es mit solchen Dingen zu verschwenden.
Letztens habe ich dann durch Zufall von Wankelmut „one day“ gehört.
„No more tears, my heart is dry
I don't laugh and I don't cry
I don't think about you all the time
But when I do I wonder why...
One day baby, we'll be old
Oh baby, we'll be old
And think of all the stories that we could have told...“
Und irgendwie, keine Ahnung, warum, musste ich sofort an meine Ex-besten Freund denken. Was er wohl macht, ob es ihm gut geht? Ob er eine Frau gefunden hat? Fragen über Fragen, die mir wohl unbeantwortet bleiben werden, allerdings denke ich, wenn ich das Lied höre, nur an die schönen Sachen, die wir erlebt haben. Nicht an das, was war, oder dass wir keinen Kontakt mehr haben. Schon komisch, was ein einfaches Lied manchmal nicht alles auslösen kann.
Ansonsten gibt es nicht mal was super spannendes von mir zu berichten. Mit der Liebe klappt es immer noch nicht, habe jemanden kennen gelernt, und irgendwie könnte es was werden, aber das muss die Zeit zeigen. Aber ich bin doch so verdammt ungeduldig Naja, muss ich durch, erzwingen kann ich schlecht irgendwas. Genug von mir nun, ich wünsche allen eine super tolle Rest-Woche
© S.W
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