Nur wer Angst hat vor dem Fall, muss ein ganzes Leben kriechen.
Veröffentlicht auf 28. Februar 2016
Man sieht mich oft falsch: die Partygängerin, immer am Lachen, Tanzen, mitten im Trubel. Doch die Realität ist eine andere. Ich bin stiller, nachdenklicher – mit meinem Kind, meinen Prioritäten, meinen eigenen Gedanken beschäftigt. Verantwortung geht vor.
Früher habe ich Freundschaften verloren, weil ich nicht mithalten konnte mit Feiern, Trinken, durch die Nächte Tanzen. Jetzt melden sich plötzlich viele, als hätten wir immer zusammen gefeiert – dabei habe ich die Menschenmasse schon immer gemieden. Sie sehen nur eine Version von mir, die es nie gab.
Es ist erstaunlich, wie schnell wir falsch eingeschätzt werden. Aber es ist okay. Ich konzentriere mich auf das, was wirklich zählt: echte Freundschaften, Menschen, die mich verstehen und schätzen, wie ich bin.
Manchmal braucht man jemanden, der einen an die Hand nimmt – nicht, um zu feiern, sondern um das Leben gemeinsam zu erleben: reden, lachen, kochen, einfach zusammen sein. Diese Momente sind wertvoller als alles andere.
Meine Eltern erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig es ist, aktiv zu bleiben und die schönen Momente bewusst zu genießen. Missverständnisse und falsche Eindrücke gehören dazu – wer wirklich sehen will, findet den Weg hinter die Fassade.
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