ja meine lieben, auch hier bin ich noch vertreten!!!

Veröffentlicht auf 1. Juni 2015

Flüchten

Kennt ihr das Gefühl, fliehen zu wollen?
Vor Menschen, vor ihrem Handeln, vor dem Unbekannten.
Manchmal scheint es die einzige Lösung zu sein.
Aber ist es Feigheit, die uns antreibt?

Vor wem flüchten wir eigentlich?
Vor uns selbst, vor unseren Ängsten, vor dem, was wir noch nicht verstehen.
Es sind Phasen im Leben, sagt man.
Aber sollten wir sie ignorieren – oder handeln?

Wir alle haben Probleme, die wir nicht umgehen können.
Doch was, wenn wir im Kreis gehen, feststecken, nicht weiterkommen?
Wenn das Schöne in der Erinnerung verblasst, bleibt die Realität.
Manchmal braucht es das kalte Wasser, das uns zwingt zu springen.
Manchmal ist kein Kompromiss mehr möglich – und dann ist Gehen erlaubt.

Die Suche nach Neuem, nach Freude, nach Motivation, nach Luft zum Atmen, ist unser Antrieb.
Die Flucht beginnt nicht vor der Welt – sie beginnt in uns.
Wir fliehen vor uns selbst, vor den Mauern, die wir errichten, vor den Regeln, die wir akzeptieren.

Und dennoch: Viele Menschen nehmen alles hin, nur um nicht allein zu sein.
Sie tolerieren, was sie hassen.
Sie fürchten das Neue.
Sie fürchten das Risiko.
Sie fürchten die Einsamkeit.
Und verlieren sich dabei auf Wegen, die sie nie gehen wollten.

Ich sage: JA. Ich gehe. Ich probiere alles.
Alles, was mich glücklich macht, alles, was mein Herz atmen lässt.
Wenn es sein muss, ziehe ich von A nach B.
Kein Neuanfang ist Flucht – jeder Anfang ist Chance.
Schlimmer wird es nicht. Besser nur.

Nie war ein Anfang dringlicher, nie war jetzt mächtiger.
Jetzt ist die Zeit, zu springen.
Jetzt ist die Zeit, zu leben.

Geschrieben von in the end of the world

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