Distanz, Verunsicherung = Veränderung?

Veröffentlicht auf 11. Juni 2015

Hallo meine Lieben,

erstmal möchte ich noch etwas zu meinen Gedanken über „Distanz“ loswerden. Das sind Tagesbucheinträge – Situationen, Emotionen, die ich festhalten will. Nicht immer hat es etwas mit der Familie zu tun. Oft versucht man, Dinge zu verarbeiten, indem man sie aufschreibt. Wir alle durchleben Phasen, die sich auch mehrfach wiederholen können. Ich bin ein sensibler Mensch und reagiere manchmal stärker, als nötig. Bevor ich das an andere ablasse, schreibe ich es lieber auf.

Nun zu meinen Fragen über Distanz:

  1. Was versteht ihr unter Distanz?
    Distanz ist für mich eine Schutzfunktion, die man sich über die Jahre angeeignet hat.
  2. Ist es eine Flucht?
    Ja, Distanz kann Flucht sein – aber nicht immer negativ. Manchmal ist es realistisch, Abstand zu nehmen und Fehler einzugestehen, um neu anzufangen.
  3. Ist es Angst?
    Distanz kann eine Angstposition sein, besonders in privaten Beziehungen. Nähe, Vertrauen, Liebe und Hass – all diese Emotionen spielen eine Rolle.
  4. Ist es Desinteresse?
    Teilweise. Ich habe festgestellt, dass Menschen manchmal schnell uninteressant werden, sobald ein Ziel erreicht ist. Dann sucht man neue Herausforderungen.
  5. Ab wann beginnt Distanz?
    Wenn die Privatsphäre zu nahe kommt.
  6. Ab wann wendet man sich ab?
    Wenn man eine Bestätigung erhält, dass es notwendig ist, sich zurückzuziehen.
  7. Ab wann ist es soweit und wie lange dauert es an?
    Das hängt stark von der Art der Beziehung und den individuellen Bedürfnissen ab.
  8. Ist man nicht in der Lage, etwas aufrechtzuerhalten?
    Sicher kann man Freundschaften aufrechterhalten, aber man muss den eigenen inneren Schweinehund überwinden.
  9. Meint man es nicht ernst genug?
    Ich meine alles, was ich tue, ernst. Aber ich habe auch erlebt, dass Menschen gehen, ohne dass es mich groß berührt.
  10. Ist es der eigene Schutz?
    Ja.
  11. Sich nicht enttäuschen zulassen?
    Ja, aber auch nein – ich gebe selten Chancen, etwas aufzubauen.
  12. Wieso gibt es die Grenze?
    Die Grenze ist wichtig, jeder sollte wissen, wie weit er gehen darf. Respekt ist entscheidend.
  13. Zwischen Dir & mir?
    Ja, Distanz existiert zwischen zwei Menschen.
  14. Ist es Respekt?
    Natürlich, vielleicht sogar noch mehr.
  15. Könnte es einem Spaß machen?
    Ja, aber zuerst muss der innere Schweinehund überwunden werden.
  16. Nennt man es Beziehung?
    Alles ist eine Beziehung – egal in welcher Form.
  17. Was für eine Art Beziehung soll das sein?
    Für mich ist es eine distanzierte Beziehung – nichts Ganzes, nichts Halbes, irgendwo dazwischen.
  18. Welche Richtung willst du gehen?
    Wenn ich das wüsste…
  19. Meinst du das ernst?
    Ja, ich meine es ernst. Ich weiß einfach nicht, wie es richtig funktioniert. Mein Desinteresse ist stark ausgeprägt – ein Kaffee? Meistens keine Lust.
  20. Beruflich oder privat?
    Beruflich funktioniert es bei mir immer besser. Privat muss ich meine Gefühle, Distanz und Desinteresse viel stärker ausbalancieren.

Für mich ist Distanz wie eine Mauer, die man schwer durchbrechen kann. Ich konnte es nie gut zulassen, mich einfach mit Menschen zu treffen, selbst wenn es nur um einen Kaffee ging. Oft gibt es Ausreden, warum ich nicht kommen kann. Ich bereue es manchmal, aber die Zeit mit meiner Tochter und meinem Mann ist mir wichtiger.

Ich habe eine gute Freundin, die versteht, dass meine Absagen oder längeren Pausen nicht böse gemeint sind. Mein Muster ist stark – und daran hat sich in 15 Jahren nichts geändert. Dennoch: Ich bin nicht herzlos, ich habe Gefühle und bin nur ein Mensch.

Was haltet ihr von Distanz? Wisst ihr, wovon ich spreche?

Nachti an alle 🌙

Geschrieben von in the end of the world

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W
Ok, also erstmal: Wunderbar, dass du deine Gefühle versuchst in einem Blog festzuhalten. <br /> Bedauerlicher Weise diffamieren dein Stil und deine orthographischen Turbulenzen die Integrität deiner stark affektiven Aussagen, die in meinen Augen dezent zur Exaltiertheit neigen..<br /> Liebe Grüße und schade, dass du das Zusammenleben mit deinem Kind und deinem Mann bereust. Wenn du nicht glücklich bist, solltest du etwas ändern.
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I
Ich weiss, das es schwer ist zu Verstehen.... aber es sind Phasen , was absolut nichts mit meiner kleinen zutun hat. Es stimmt schon was du teilweiße schreibst, ich bin nun auf einen Weg , womit es meiner kleinen und mir , einiges besser gehen wird. :) manchmal braucht man einfach Zeit und Vertrauen in sich selbst. Und das habe ich nun gelernt und setze es in Taten um. Danke für dein Kommentar und uns geht es wirklich wunderbar, zwar mit kleinen Baustellen aber wir müssen ja auch was machen ^^ deswegen bauen wir uns unser eigenen schloss... sry tatstaur spinnt irgendwie rum
I
Huhu, danke dir die Antwort, allerdings kann ich damit nicht viel anfangen. Das ganze hat nur meine Familie nichts zu tun. Sondern es geht darum, dass es Phasen gibt wo man verunsichert ist und das ist wohl auch ganz normal ;) glücklich bin ich, keine sorge. So und nu nach einem langen Tag, werden wir uns nun auf die Couch knallen u relaxen. Schönes we an dich
A
Eileen, wieder wundervoll... als ich das las, sah ich mich.... ich bin genauso und empfinde das genauso wie du... ich musste es erst lernen, distanz zu wahren... nicht zu vertrauen bzw wenig... aber heute habe ich mich verändert und bin nicht anders... ist wirklich ergreifend und ich könnte heulen.... weil ich seit jeher dachte, ich bin die einzigste, der es so geht... danke....
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I
Meine liebe Antje, bei dir merke ich immer wieder, das einige parallen zwischen uns, vorhanden sind. Alleine das du Bades Motel oder Revange dir anschaust, sagt mir, ja da ist eine Verbindung. Deine Denkweißen sowie auch meine,demnach, sind völlig normal und ja man ändert sich von Zeit zu Zeit. Ich bin nun wieder an einem Punkt, wo ich merke, das ich verschiedene Ansichten nochmal überdenken sollte. Und das manches was vor einem Jahr, falsch war nun richtig wäre :) weißt du wie ich es meine?? :) liebe grüße Eileen
I
wie ich bemerke, denken einige so... ich dachte ich müsste mal zum therapeuten aber anscheinend ist alles wunderbar ;) naja fast. etwas kühl und manchmal zu direkt, was ich auch nicht ablegen kann aber auch das wird im alter weniger.... denke ich :) nachti meine Gute
I
ich finde Abstand immer gut. Da merkt mann wenigstens, ob man was vermisst oder nicht .Und ich vermisse dich!!!!!!!!!!!!!!
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J
Distanz ist eine schutzfunktion die man sich immer behalten sollte...ich weiß wovon du sprichst und mir liefen gerade ein bisschen die tränen als ich gemerkt habe das du mir aus dem Herzen sprichst! Nur trifft es bei mir eher in meiner Beziehung eine Rolle und da ist es manchmal sehr schwer seinen inneren schweinehund zu überwinden! <br /> Fühl dich gedrückt!
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I
lieb dich selber & du wirst geliebt.... das leben kann eigentlich ganz einfach sein und das wissen wir auch :) man muss es nur zulassen und darf keine angst haben (: ich weiß wovon ich spreche..... es bedeutet viel arbeit und auch kompromisse eingehen aber wenn du wirklich was willst, dann schaffst du es auch. glaub mir .... knuddel dich