Alptraum :/
Veröffentlicht auf 10. Mai 2013
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.
Hallo mein treues Blatt,
letzte Nacht hatte ich wieder einen Alptraum. Die Situation war sehr verwirrend. Ich war mit meinem Kind zu Hause, und die Tür stand einen Spalt offen. Die Nachbarin und ihr Mann standen davor und wollten nachsehen, ob jemand zu Hause ist. Ich öffnete die Tür ein Stück weiter und sagte, dass alles in Ordnung sei, zog mich und mein Kind an, schloss die Tür und eilte zum Auto. Mein Mann wartete bereits auf uns. Eigentlich wollten wir irgendwohin fahren, doch ich weiß nicht mehr, wohin die Reise gehen sollte.
An einer Kreuzung fuhr von vorne jemand nach rechts in eine Seitenstraße, fast wären wir mit ihnen kollidiert. Ich sah einen Mann und eine Frau, die schwanger war. Der Mann schrie hektisch, die Frau hatte starke Schmerzen und offenbar Wehen. Ein Krankenwagen war schon auf dem Weg, und wir beobachteten alles von einer Haltestelle aus. Leider verstarben die Frau und das Kind.
Traumende.
Ich weiß nicht, warum ich diesen Traum hatte und welche Botschaft er tragen sollte. Aber heute Morgen wurde mir bewusst, dass ein Sternenkind mehr in diese Welt gekommen ist – zwar nicht meines, aber ein Kind, das ich nie vergessen werde.
In Gedanken bin ich bei dir, mein Sternenkind! Ich weiß, dass deine Eltern dich über alles lieben. Manchmal ist das Leben sehr ungerecht, und es tut mir unendlich leid. Doch wir wissen: Du wirst von oben alles sehen und geborgen sein. Nichts geschieht ohne Grund, auch wenn es schwerfällt, das zu verstehen. Wir lieben dich und sind für deine Eltern da, so gut es uns möglich ist.
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